Tanzsterne zollen und erwarten Respekt

Guter Ton ist immer “in”

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Ein altes Sprichwort, das aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat – auch wenn einem das manche TV-Formate offenbar weiß machen möchten, frei nach dem Motto: Unverschämtheit ist cool und “in”, gutes Benehmen ist soft und “out”. doch mal ehrlich: Wollen Sie den lieben langen Tag angepflaumt, angemeckert und beleidigt werden?? Wissenschaftliche Untersuchungen haben übrigens ergeben, dass in einem freundlichen, von Achtung und Höflichkeit geprägtem Umfeld bessere Arbeitsleistungen erbracht werden. Und was für den Alltag gilt, macht auch im Sport sicher keine Ausnahme. Dabei braucht sich niemand zu verbiegen – ein wenig Nachdenken hier, ein nettes Wort da, und schon steigen Stimmung und damit auch Leistung.
(aus der Broschüre “Turnieralltag – der ganz normale Wahnsinn” der FN)

Respekt bedeutet für mich im Sport:
Respekt im Sport bedeutet für mich eine Haltung der Achtung vor dem sportlichen Gegner, die seine physische und psychische Unversehrtheit und Würde wahrt. Respekt sollte stets die Grundlage jeder sportlichen Begegnung sein und geht für mich einher mit dem Gedanken des Fairplay.

Ich verbinde mit Respekt:
Mit Respekt verbinde ich die Achtung, die jeder Mensch anderen Menschen entgegenbringen sollte, unabhängig von Aussehen, Geschlecht, kulturellem Hintergrund, Hautfarbe, Religion oder sozialem Status. Respektvolles Handeln schließt bedenkenlos egoistisches Handeln aus, nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer und verletzt sie nicht in ihrer Würde und ihren Rechten.

Respekt im Sport wird gefördert durch:
Respekt im Sport wird vor allem durch Fairness gefördert. Dazu gehören sowohl ein faires und vorurteilsfreies Verhalten gegenüber dem sportlichen Gegner, als auch klare und transparente Spielregeln, faire Schiedsrichter und Zuschauer und ein konsequentes Vorgehen gegen Mobbing. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, können im Sport Brücken gebaut werden. Respekt im Sport kann sowohl durch Wissen und Aufklärung, aber auch durch Regeln gefördert werden.

Respekt im Sport wird verhindert durch:
Respekt im Sport wird durch Intoleranz und Rassismus gehindert. Vorurteile und Gewalt verhindern ein faires Spiel. Auch Fälle von manipulierten Schiedsrichtern, unfaires Verhalten des sportlichen Gegners oder des Publikums verhindern Respekt im Sport.

Wenn ich respektlos behandelt werde, dann reagiere ich wie folgt:
Wenn ich respektlos behandelt werde, gehe ich auf zunächst Distanz zu der entsprechenden Person und frage mich, welche Gedanken und Motive hinter ihrem Verhalten stecken. Dann ergreife ich die Initiative und konfrontiere mein Gegenüber mit seinem Verhalten, denn vielen Menschen ist ihre Respektlosigkeit gar nicht bewusst. Im Dialog versuche ich, die Basis des gegenseitigen Respekts wiederherzustellen.

Ich definiere „Respekt“ und „Respektlosigkeit“ wie folgt:
Respekt bedeutet für mich die Wahrung und Achtung der Menschenwürde anderer und die Akzeptanz und Wertschätzung der menschlichen Unterschiedlichkeit. Respektlosigkeit ist die Verletzung der Menschenwürde durch unfaires Verhalten, Intoleranz oder physische Beeinträchtigung.
(Ingrid Hönlinger MdB im Rahmen der Präventionsoffensive „Respekt!“ des Sportkreis Ludwigsburg e.V.)